Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt

Ob in die Ferien, zur Arbeit, nach Hause, ob wir gerade daran sind eine Ausbildung zu machen oder nur ein Buch lesen. Wir sind immer gerade auf "einem" Weg. 

Es gibt Wege die führen zu verschiedenen Zielen. Einer davon ist, für mich jedenfalls, das Kung-Fu Training. Seit ich damit angefangen habe, habe ich schon viel erlebt, viele Erfahrungen sammeln können, bin gewachsen, habe Freunde und Wegbegleiter gefunden, alles was eine Reise mit sich bringen kann. Das Kung-Fu Training ist manchmal mehr und manchmal weniger anstrengend, manchmal mehr für den Körper, manchmal mehr mental, also für den Kopf. Wenn zum Beispiel Arme und Beine unterschiedliche Bewegungen machen. Diese Koordination verlangt nach grosser Konzentration ist also für den Körper, aber vor allem für den Kopf anstrengend. Auch stetiges wiederholen von manchmal einfachen Übungen oder Sachen die man schon lange denkt zu können, braucht vor allem am Anfang und der Mitte des Weges Überwindungskraft.

Hie und da nimmt bei diesen anspruchsvollen Wegabschnitten jemand eine Abkürzung oder entscheidet sich dann für einen anderen Weg, den er alleine weitergeht. Wenn der Weg zu schwer für jemanden ist muss er entweder ein leichteres Ziel suchen, sich mehr Zeit lassen oder mehr anstrengen. Wer gleich aufgibt, wird nie gewinnen und wird trotzdem einen Weg gehen müssen. 

Mit der Zeit lernt man aber einen Fuss vor den anderen zu setzen.

Wieder ein Sprichwort, das meine eigene Erfahrung sehr gut beschreibt. 

Kung-Fu trainiere ich weil ich gerne Kung-Fu trainiere, könnte man auch sagen. Mit der Zeit ist es nicht mehr Wichtig, ob man jedesmal eine neue Technik lernt, wenn man das Gefühl hat man könne das Alte schon gut. Mit jeder Wiederholung jeder Stunde Training wird man etwas besser und zwischendurch hat man selbst neue Erkenntnisse, was dies oder eines bringt oder wie man es besser machen könnte. Als Sinnbild dafür denke ich passt hier zu, wenn man auf einer Wanderung ist und man plötzlich eine Wunderbare Aussicht vor sich hat, eine schöne einsame Bucht, ein Alpenpanorama, ein Sonnenaufgang... 

Das alles gehört zum Weg.

Vielleicht würde ich das nicht erfahren, wenn mir der Meister zu schnell etwas anderes zeigen würde. Ich würde eine Abkürzung auf meinem Weg nehmen und womöglich den Sonnenaufgang, das Panorama oder die Bucht nie zu Gesicht bekommen. Trotzdem würde ich noch in die selbe Richtung mit dem selben Ziel laufen, einfach ohne die Höhepunkte erlebt zu haben. Hier passt das Sprichwort, viele Wege führen nach Rom, doch sind sicher nicht alle gleich schön oder attraktiv. 

Aber wo liegt eigentlich Rom, was ist denn eigentlich das Ziel?

Das Kung-Fu Training bringt so viel. Ich persönlich habe damit angefangen, weil mir die Kung-Fu Filme gefallen haben. Je länger ich trainiere, desto mehr habe ich davon, Geduld, Koordination, Reflexe, Kondition, Fitness körperlich und auch geistig, Disziplin, Selbstvertrauen und es gäbe bestimmt noch mehr. 

Je länger ich Kung-Fu trainiere, desto klarer wird mir. Der Weg ist das Ziel. Das schöne daran ist, dass man Kung-Fu immer weiter üben kann, es gibt keine Altersgrenze. 

Wenn das Ziel einer Reise, einer Wanderung erreicht ist, geht man meistens wieder auf den Rück-Weg und ist man Zurück zu Hause, geht man ein anderes mal gerne wieder irgendwo hin und macht sich auf den Weg. 

Ich bin zu Hause und doch die ganze Zeit auf dem Weg. Für mich genau das was ich brauche.

Martin Schöpfer

 

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